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Montag, 06. Februar 2012
Aus in der zweiten Runde... PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 08. August 2010

Aus in der zweiten Runde...


Zweimal Böhme reicht nicht aus um Wurzen zu bezwingen, und Müller lernt es nie!

Die zweite Pokalrunde bedeutet das aus für unsere Mannschaft hinten offen wie ein Scheunentor und vorn zu harmlos.

Das beschreibt die 4:2 Niederlage in Wurzen, beim Vorjahresvierten der 2. Kreisklasse.

Aktives Bild

SFN: Hallert, Müller, Opitz, Pelzer, Menge, Stein, Colditz, Heine ©, Angermann, Böhme, Voigt

Reserve: Bischoff, Tuchert

 

auf "WEITER" geht´s zum Spielbericht


Einige Absagen für dieses Spiel zwangen die Trainer zu erneuten Umstellungen. Für Eidner rückte Müller in die Libero-Position und Hallert ersetzt Kipping im Tor. Menge und Colditz angeschlagen, mit diesen Fakten gings ins Spiel.


Unser Team war von Beginn an unter Druck und musste schon in der 6.Spielminute eine Großchance hinnehmen. Die aber glücklicherweise kläglich vergeben wurde. Die zweite Torgelegenheit wehrte Hallert gut mit dem Fuß ab. Durch einen Ballverlust von Voigt in der Vorwärtsbewegung kam Wurzen nun schon zur dritten guten Möglichkeit, aber die Hereingabe konnte gerade noch so geklärt werden.


Jetzt gab es endlich mal eine Chance für Neukieritzsch. Nach Foulspiel am Strafraum legte sich Böhme das Leder 18m vor dem Tor zurecht. Er nimmt Mass und drin ist er. Das 1:0 stellt den Spielverlauf auf den Kopf. Vielleicht kommt mit dem Führungstreffer auch etwas Ruhe in unser Spiel.


Und siehe da ein kluger Pass von Voigt auf Colditz bringt ihn zu einer guten Torgelegenheit. Aber der Hüter ist zur Stelle.


Aber dies war nur ein kurzer Lichtblick, denn nach einem miserablen Pass von Müller direkt zum Gegner, zog der einfach mal ab und drin ist das Ding. Ausgleich und das nicht unverdient.


Nach 25 Minuten mussten die angeschlagenen Colditz und Menge raus, für sie kamen Bischoff und Sader neu in die Partie.


Es bleibt dabei wir waren schlecht, aber irgendwie hatten wir Glück, denn kurz vor der HZ bekommt Wurzen eine Gelb/rote Karte und ist jetzt genau 45 Minuten in Unterzahl. Da muß doch was gehen.

Aber was soll ich sagen, unmittelbar vor dem Halbzeipfiff, schlug Wurzen nochmal einen langen Ball nach vorn, Müller kommt nicht hinterher und Opitz ist zu langsam, so dass der Gegner aus 15m zum Führungstreffer einschieben kann. Dann war HZ.


Nach Wiederanpfiff sah es doch so aus als ob die HZ-Ansprache der Trainer auf Gehör gestoßen ist. Denn wir spielten jetzt gut nach vorn, Pelzer scheiterte nach einer Ecke nur knapp. Danach setzte Kiesel Angermann mit einem schönen Pass gut in Szene. Angermann spielt quer aber Heine vergab kläglich.

Wiederum nach einer Sader-Ecke kam Böhme zum Abschluß, sein Schuß ging aber knapp vorbei.


Zwanzig Minuten vor Schluß hat es Müller doch tatsächlich geschafft, innerhalb kürzester Zeit 4 Karten zu bekommen. Nach der zweiten gelben Karte hieß das Feierabend für unsern Libero und Neukieritzsch auch nur noch zu zehnt. Das reichte wohl nicht und er musste den Assistenten so lange beklingeln bis der Schiri auch noch glatt ROT hinterher zog.

Ich werde mich dazu nicht weiter äussern, denn ich würde mich durch meine Emotionen zu Sachen hinreißen lassen, die nicht in diesen Bericht gehören.

Nur mal zu den Fakten für den Leser, eine gelb/rote Karte bedeutet ein Spiel Sperre für den Wettbewerb, also den Pokal. Glatt ROT für eine Schiedsrichterbeleidigung bedeutet mindestens 3 Spiele Sperre für alle Pflichtspiele im Verein. Das nur mal als Verdeutlichung welchen Schaden Müller mit sowas anrichtet.


Danach netzte Wurzen einen direkten FS zum 3:1 und uns wurde nun entgültig klar das es das war mit dem Pokal.


Neukieritzsch hatte durch Böhme noch ne gute Einschußmöglichkeit. Hier ließ er vier Mann stehen, aber sein Schuß hielt der Hüter, im Nachschuß vergab Heine kläglich,


Im Gegenzug überflankte Wurzen wieder mal die gesamte Abwehr und die Chance wird zum Tor. 4:1


Kosmetikkorrektur gabs dann nochmal von Böhme, der eine Sader Ecke mit dem Kopf versenkte.


Das machte diese Spiel aber leider auch nicht besser. Ernüchterung macht sich langsam breit und die Erkenntnis das es noch vieeeel Arbeit gibt.

 
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